beendet durch Himmelsdusche

"Durch den Regen?!"
"Joah! Dit hat aber ooch jeregnet!"
Gestern war das Hoffest im "Zentrum für Gesundheit und Kultur gegen Ausgrenzung und Armut" in der Gitschiner Straße 15 
.
Hinter dem gelben Backsteinbau befindet sich ein sehr schöner Hofgarten, der idyllisch begrünt, mit Gartenmobiliar und Vogelhäuschen zum Aufenthalt einlädt. Zum Fest wurden an der Hecke zum Parkweg hin, gegenüber vom Haus, Stände zur Bewirtung der Feiernden aufgestellt. Das Grillgut bestand aus Hühnerkeulen, Rippchen, Würsten und auch Maiskolben. Dazu gab es Kartoffelsalat, Getränke sowie einiges mehr. An der Mauer und der schmalen Heckenseite entlang standen wie üblich die einladenden Gartenmöbel. Auch im Parterre gelegenen Café fanden weitere Gäste Platz. Die Gitschiner ist eines der Obdachlosenhilfe-Projekte der evang. Heilig-✞-Passions-Gemeinde
. Anwesend waren der Einrichtungsleiter, der Pfarrer, die Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit des Bereichs Obdachlosenhilfe der HKP-Gemeinde und natürlich einige Sozialarbeiterinnen, zwei Journalistinnen der Berliner Zeitung und sogar ein Kamerateam von unserem Regionalsender rbb
Erwähnenswert ist noch eine besondere Art von Gast, und zwar ein Manager als Zwei-Tages-Praktikant, der bei einem Strom-Konzern angestellt ist. Einige Firmen schicken ihre hochdotierten Führungskräfte über die Initiative SeitenWechsel®
in soziale Einrichtungen, die am Rand der Gesellschaft professionelle Hilfeleistungen erbringen. Dort sollen die Bessergestellten sich mit den Randständigen beschäftigen, mal die Perspektive wechseln und so ihre soziale Kompetenz verbessern. Der 44-jährige Kreuzberger sagte zu Birgitt Eltzel von der Berliner Zeitung, besonders überrascht sei er über die Hilfsbereitschaft, die ich immer als Kompensation der eigenen Hilfsbedürftigkeit gedeutet hatte und er als starken Teamgeist interpretierte. Weiterhin sei ihm die Zufriedenheit von ganz armen Menschen aufgefallen und habe ihn berührt. Es war ca. 12:15 ⌚, die Medienvertreter am Start und genau während der Dreharbeiten, als sich Petrus für einen
bruch über ✝berg entschied. Wir sehen in diesem kurzen Beitrag, der im ersten Nachrichtenblock der Berliner Abendschau
gesendet wurde, wie starker Platzregen und leichte Panik ausbricht. Schnell wurden die Stände mit Speis und
Trank ins Trockene getragen☂, wie auf dem zweiten Foto
von Lars Reimann
zu sehen ist, und im Hintergrund steht Jemand vom rbb mit Kamera im Regen. Das erste Foto
von Reimann zeigt die bereits in die überdachte Einfahrt verlegte Grillaktivität.

.Hinter dem gelben Backsteinbau befindet sich ein sehr schöner Hofgarten, der idyllisch begrünt, mit Gartenmobiliar und Vogelhäuschen zum Aufenthalt einlädt. Zum Fest wurden an der Hecke zum Parkweg hin, gegenüber vom Haus, Stände zur Bewirtung der Feiernden aufgestellt. Das Grillgut bestand aus Hühnerkeulen, Rippchen, Würsten und auch Maiskolben. Dazu gab es Kartoffelsalat, Getränke sowie einiges mehr. An der Mauer und der schmalen Heckenseite entlang standen wie üblich die einladenden Gartenmöbel. Auch im Parterre gelegenen Café fanden weitere Gäste Platz. Die Gitschiner ist eines der Obdachlosenhilfe-Projekte der evang. Heilig-✞-Passions-Gemeinde
. Anwesend waren der Einrichtungsleiter, der Pfarrer, die Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit des Bereichs Obdachlosenhilfe der HKP-Gemeinde und natürlich einige Sozialarbeiterinnen, zwei Journalistinnen der Berliner Zeitung und sogar ein Kamerateam von unserem Regionalsender rbb
Erwähnenswert ist noch eine besondere Art von Gast, und zwar ein Manager als Zwei-Tages-Praktikant, der bei einem Strom-Konzern angestellt ist. Einige Firmen schicken ihre hochdotierten Führungskräfte über die Initiative SeitenWechsel®
in soziale Einrichtungen, die am Rand der Gesellschaft professionelle Hilfeleistungen erbringen. Dort sollen die Bessergestellten sich mit den Randständigen beschäftigen, mal die Perspektive wechseln und so ihre soziale Kompetenz verbessern. Der 44-jährige Kreuzberger sagte zu Birgitt Eltzel von der Berliner Zeitung, besonders überrascht sei er über die Hilfsbereitschaft, die ich immer als Kompensation der eigenen Hilfsbedürftigkeit gedeutet hatte und er als starken Teamgeist interpretierte. Weiterhin sei ihm die Zufriedenheit von ganz armen Menschen aufgefallen und habe ihn berührt. Es war ca. 12:15 ⌚, die Medienvertreter am Start und genau während der Dreharbeiten, als sich Petrus für einen
bruch über ✝berg entschied. Wir sehen in diesem kurzen Beitrag, der im ersten Nachrichtenblock der Berliner Abendschau
gesendet wurde, wie starker Platzregen und leichte Panik ausbricht. Schnell wurden die Stände mit Speis undTrank ins Trockene getragen☂, wie auf dem zweiten Foto
von Lars Reimann
zu sehen ist, und im Hintergrund steht Jemand vom rbb mit Kamera im Regen. Das erste Foto
von Reimann zeigt die bereits in die überdachte Einfahrt verlegte Grillaktivität.Quellen:
Birgitt Eltzel & Lars ReimanninBerliner Zeitung, 20.07.12
Berliner Abendschau Nachrichten 19.07.12, 19:30
und persönliche Infos & Eindrücke

Birgitt Eltzel & Lars ReimanninBerliner Zeitung, 20.07.12
Berliner Abendschau Nachrichten 19.07.12, 19:30

und persönliche Infos & Eindrücke
Ins Wasser gefallen, aber doch kein Reinfall, denke ich mir. Denn so schade das nasse Ende auch ist, so schön ist es ein wenn auch kurzes Fest erlebt zu haben. Die Obdachlosen stehen im Mittelpunkt der G15 und das sind Menschen, die ein sehr hartes und überwiegend unschönes Leben auf der Straße führen. Die festlichen Veranstaltungen in der Obdachlosenhilfe empfinde ich immer wie einen kleinen glänzenden Farbtupfer im grau-schwarzen Alltag. Deshalb und unterstützt durch Aussagen verschiedener Obdachlosen habe ich mich entschlossen, hier auf dem Blog keine Festveranstaltungen mehr anzukündigen. Für die Obdachlosen ist es beschwerlich ins Internet zu kommen, so dass sie nur das Nötigste in den Internet-Cafés und Sozialeinrichtungen erledigen können. Für die Wohnungslosen in ihren provisorischen Unterkünften ist der Weg ins Netz schon leichter. Wirklich viel im Netz sind aber eher die H4-Empfängerinnen mit Wohnung. Sicher sind in den meisten Einrichtungen der Obdachlosenhilfe, wie auch hier auf den Straßenseiten alle Bedürftigen willkommen, aber meine Zielgruppe sind die Obdachlosen. Entweder neu in der Obdachlosigkeit gelandet oder nach einer Zeit der Obdachlosigkeit an einem Wendepunkt angelangt, und daher hilfesuchend im Netz. Passend zu der jüngsten Erzählung, habe ich mir überlegt, in Zukunft lieber einen Zettel auszudrucken und draussen zu verteilen. "Ick wusste dit jaar nüsch. Ick saß ... und da kam Eener vorbei un meente: Willste nüch mitkomm', in'ne Gütschiner würd jefeiat. Da bin ick dann da hin jetapert."
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit
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