
Es war Sonntag Nachmittag gegen halb vier als Günther Z in Moabit von einer Jugendgruppe angegriffen wurde. Die Jugendlichen hatten Steine gegen den Verschlag des 71-jährigen Obdachlosen im Fritz-Schloss-Park geworfen, wie ein 60-jähriger Passant beobachtet hatte. Der Zeuge drohte den Angreifern mit der Polizei, wurde darauf hin selbst geschubst und beinahe beraubt, hatte aber mit seinem Eingreifen die Gang in die Flucht geschlagen. Allerdings blieben die Täter unerkannt. Verletzt wurde niemand, aber die Polizei stuft die beiden Angriffe als versuchte gefährliche und versuchte einfache Körperverletzung ein hat die Ermittlungen aufgenommen.
Immer mal wieder wird er von aggressiven Personen beschimpft, angepöbelt oder auch mit Gegenständen beworfen. Vor vier Wochen etwa versuchten Jugendliche, seine Hütte anzuzünden, erzählt Z, der bereits seit 16 Jahren im Moabiter Fritz-Schloß-Park lebt. Seine vier Quadratmeter Bretterbude hat er sich selbst gebaut Er bezieht eine kleine Rente, so dass er sich eigenständig versorgen kann, hat einen Sohn und zwei Enkel, die er wöchentlich besucht und einen Bekannten, bei der er Wäsche waschen darf. Er liest gerne Actionromane und Krimis, raucht und mag Kaffee und Cola und ist Hertha-Fan und hört deren Spiele mit einem batteriebetriebenem Radio. Lesen sie hier das Portrait "Der Einsiedler von Moabit" über Z, geschrieben von Daniel Müller in Berliner Morgenpost und hier einen ebenso guten Artikel von Markus Langenstraß in Potsdamer Neueste Nachrichten.
Nun, wo mehrere Zeitungen berichtet haben, ist Günther und sein Aufenthaltsort bekannt. Da ich ganz sicher nicht die Einzige bin, die nach Moabit gefahren ist, um seinetwegen den Fritz-Schloss-Park aufzusuchen, befürchte ich dass es mit seiner Ruhe vorbei ist und hoffe für ihn, dass er Hilfe annehmen konnte. Ich habe ziemlich lange gesucht, bevor mir endlich etwas auffiel, was ein Zeichen für seine Behausung sein könnte. Endlich, dachte ich mir und lieb am Rande der Wiese entlang und um das Gestrüpp herum, so dass ich viellicht dichter an seine Höhle herankommen kann. Ich wollte ihn ansprechen und mal sehen wie er reagiert, ob er Hilfe annehmen würde, fragen ob er Adressen kennt, wo er hin gehen kann... Tja, und als ich ein paar Schritte um die Büsche herum lief, stand ich auch schon vor seinem nackten Allerwertesten, den er sich gerade abwischte. Also flüchtete ich schnell und hoffentlich unbemerkt, um das Gespräch dann doch lieber zu verschieben.

Immer mal wieder wird er von aggressiven Personen beschimpft, angepöbelt oder auch mit Gegenständen beworfen. Vor vier Wochen etwa versuchten Jugendliche, seine Hütte anzuzünden, erzählt Z, der bereits seit 16 Jahren im Moabiter Fritz-Schloß-Park lebt. Seine vier Quadratmeter Bretterbude hat er sich selbst gebaut Er bezieht eine kleine Rente, so dass er sich eigenständig versorgen kann, hat einen Sohn und zwei Enkel, die er wöchentlich besucht und einen Bekannten, bei der er Wäsche waschen darf. Er liest gerne Actionromane und Krimis, raucht und mag Kaffee und Cola und ist Hertha-Fan und hört deren Spiele mit einem batteriebetriebenem Radio. Lesen sie hier das Portrait "Der Einsiedler von Moabit" über Z, geschrieben von Daniel Müller in Berliner Morgenpost und hier einen ebenso guten Artikel von Markus Langenstraß in Potsdamer Neueste Nachrichten.
Nun, wo mehrere Zeitungen berichtet haben, ist Günther und sein Aufenthaltsort bekannt. Da ich ganz sicher nicht die Einzige bin, die nach Moabit gefahren ist, um seinetwegen den Fritz-Schloss-Park aufzusuchen, befürchte ich dass es mit seiner Ruhe vorbei ist und hoffe für ihn, dass er Hilfe annehmen konnte. Ich habe ziemlich lange gesucht, bevor mir endlich etwas auffiel, was ein Zeichen für seine Behausung sein könnte. Endlich, dachte ich mir und lieb am Rande der Wiese entlang und um das Gestrüpp herum, so dass ich viellicht dichter an seine Höhle herankommen kann. Ich wollte ihn ansprechen und mal sehen wie er reagiert, ob er Hilfe annehmen würde, fragen ob er Adressen kennt, wo er hin gehen kann... Tja, und als ich ein paar Schritte um die Büsche herum lief, stand ich auch schon vor seinem nackten Allerwertesten, den er sich gerade abwischte. Also flüchtete ich schnell und hoffentlich unbemerkt, um das Gespräch dann doch lieber zu verschieben.Quellen:
Daniel Müller "Der Einsiedler von Moabit" in Berliner Morgenpost 25.01.12, 02:30h
Markus Langenstraß in PNN 24.01.12
BZ 23.01.12, 15:00h
Polizei...PM auf Berlin Aktuell 23.01.12, 10:32h
dapd auf B2B Berlin 23.01.12, 10:03h
Poliziepräsident Berlin PM auf berlin.de 23.01.12, 09:10h
Tanja Buntrock im Tagesspiegel 23.01.12, 09:06 Uhr
Daniel Müller "Der Einsiedler von Moabit" in Berliner Morgenpost 25.01.12, 02:30h
Markus Langenstraß in PNN 24.01.12
BZ 23.01.12, 15:00h
Polizei...PM auf Berlin Aktuell 23.01.12, 10:32h
dapd auf B2B Berlin 23.01.12, 10:03h
Poliziepräsident Berlin PM auf berlin.de 23.01.12, 09:10h
Tanja Buntrock im Tagesspiegel 23.01.12, 09:06 Uhr

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